Elterngeld, ElterngeldPlus und Elternzeit

Besonders wenn der Nachwuchs noch klein ist, haben viele Eltern den Wunsch, im Beruf kürzer zu treten, um mehr Zeit für ihr Kind zu haben. Das geht aber nur, wenn sie dabei finanziell abgesichert sind.

Paar sitzt gemeinsam vor dem Laptop © BZgA /HN/Eichhoefer
© BZgA /HN/Eichhoefer

Elternzeit, Elterngeld und ElterngeldPlus machen es Müttern und Vätern leichter, ihre Erwerbstätigkeit vorübergehend zu unterbrechen oder einzuschränken und für ihr Kind da zu sein.

Mit der Elternzeit haben Mütter und Väter gegenüber ihrem Arbeitgeber den gesetzlichen Anspruch, eine Auszeit vom Beruf zu nehmen oder nur noch in Teilzeit zu arbeiten. Das schafft Freiräume für die Familie. 

Weniger zu arbeiten, um mehr Zeit für die Familie zu haben, heißt aber auch, weniger zu verdienen – und das zu einem Zeitpunkt, zu dem die Familie größer geworden ist. Deshalb gibt es das Elterngeld und das ElterngeldPlus. Beide ersetzen einen Teil des wegfallenden Einkommens, wenn Mütter oder Väter in der ersten Zeit nach der Geburt ihre berufliche Tätigkeit unterbrechen oder einschränken. 

Außerdem fördert der Staat eine partnerschaftliche Arbeitsteilung in der Familie: Machen beide Eltern vom Angebot des Elterngelds oder des ElterngeldPlus Gebrauch, können sie unter bestimmten Voraussetzungen für einen längeren Zeitraum davon profitieren. Weitere Informationen finden Sie hier:

Auch andere Familienleistungen, wie etwa das Kindergeld, tragen zur finanziellen Entlastung von Familien bei. Die Internetseite familienportal.de des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gibt umfangreiche Informationen zu den wichtigsten Leistungen und rechtlichen Regelungen für Eltern nach der Geburt eines Kindes. 

Es informiert außerdem zu vielen Themen rund um den Familienalltag und die Erziehung. Über die Stichwortsuche finden Sie neben Elternzeit, Elterngeld und ElterngeldPlus auch Informationen zu Mutterschutz, Kindergeld, Adoption, Sorgerecht, dem Wiedereinstieg in den Beruf und vielem mehr. Zudem lassen sich über das Portal Beratungsangebote und Ansprechpartner vor Ort finden.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 01.02.2018