Der Beckenboden: So stabil wie möglich, so elastisch wie nötig
Ein funktionierender Beckenboden ist der beste Schutz vor Blasenschwäche und anderen Senkungsbeschwerden. Damit der Beckenboden kräftig und elastisch bleibt, ist es besonders nach einer Schwangerschaft wichtig, seine Muskeln zu trainieren.
 
 
Anatomie
Wie eine straff gespannte Hängematte liegt der Beckenboden im unteren Becken. Er besteht aus Muskeln, Bändern und Bindegewebe. Sein Geflecht verschließt das nach unten offene knöcherne Becken und verbindet die Innenseiten der Knochen.
 

Funktion
Der Beckenboden verschließt das Becken nach unten, stützt die inneren Organe und ermöglicht so unsere aufrechte Haltung. Er sorgt dafür, dass die Schließmuskeln von Blase und Darm funktionieren und trägt zu einer lustvollen Sexualität bei.
 

Stabile Basis
Besonders wichtig werden die Eigenschaften des Beckenbodens während Schwangerschaft und Geburt: Stabilität ist gefragt, um die Gebärmutter mit dem Kind zu tragen. Elastizität ist nötig, um seinem Wachstum nachzugeben und das Becken für die Geburt zu öffnen.
 

Vorbeugung
Der Alltag bietet viele Möglichkeiten, den Beckenboden bewusst und richtig einzusetzen. Einige Tipps können helfen, den Beckenboden zu schützen.
 

 
Übungen
Nach der Geburt ist es wichtig, den Beckenboden wieder bewusst wahrzunehmen und sanft zu aktivieren. Wir stellen hier drei Übungen vor, mit denen man ab dem 14. Tag nach der Geburt beginnen kann.
 

   

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Schwangerenbetreuung
Atem- und Entspannungstechniken, Beckenbodenübungen und Antworten auf viele Fragen: Geburtsvorbereitungskurse sind mehr als Gymnastik.
 

Sexualität
Schwangerschaft und Geburt bringen viele Veränderungen und neue Erfahrungen mit sich. Auch in der Paarsexualität kann sich manches ändern.
 

 
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