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Sodbrennen

In der Schwangerschaft kann die Magensäure leichter in die Speiseröhre gelangen und Sodbrennen verursachen. Das liegt zum einen am zunehmenden Druck der Gebärmutter auf den Magen. Zum anderen ist der Muskelring, der den Magen zur Speiseröhre abschließt, schlaffer als sonst. Das liegt an muskelentspannenden Schwangerschaftshormonen.

Als Vorbeugung gegen Sodbrennen wird empfohlen, statt wenigen größeren mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen und langsam zu essen. Vielen Schwangeren hilft es, auf Nahrungsmittel zu verzichten, die die Magensäure-Produktion fördern. Dazu gehören Zitrusfrüchte, Hülsenfrüchte, Kaffee, schwarzer Tee, scharfe Speisen, Limonaden und Süßigkeiten. Kurzfristige Erleichterung können Mandeln oder Haselnüsse bringen, die langsam zerkaut werden. Auch Milch-Magnesium-Produkte oder ein Esslöffel Kondensmilch können helfen.

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Häufig gestellte Fragen

Darf ich während der Schwangerschaft Fisch essen?

Meeresfisch, insbesondere Tunfisch, kann mit Quecksilber und anderen für das Ungeborene schädlichen Stoffen belastet sein. Deshalb wird empfohlen, nur geringe Mengen davon zu verzehren.

Auf Sushi und anderen rohen Fisch verzichtet man besser ganz, denn ob im Handel erhältlicher Fisch wirklich fangfrisch ist, lässt sich nur selten mit Sicherheit sagen. Salmonellen, Listerien, aber auch Fadenwürmer können sich in rohem Fisch sehr schnell vermehren. Schon kleine Mengen dieser Erreger können in der Schwangerschaft gefährlich werden und zu gesundheitlichen Problemen führen.

Stimmt es, dass ich in der Schwangerschaft für zwei essen kann?

In der Schwangerschaft braucht eine Frau mehr Nährstoffe als sonst, damit das ungeborene Kind ausreichend versorgt wird und sich gesund entwickeln kann. Da ist es nur natürlich, dass Schwangere auch mehr Appetit haben. Die Vorstellung, „für zwei“ essen zu müssen oder zu dürfen, ist allerdings überholt.

Der zusätzliche Energiebedarf des Ungeborenen liegt bei etwa 200 bis 300 Kilokalorien pro Tag. Das entspricht etwa einem halben Liter Milch oder einem Käsebrot. Da der Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen in der Schwangerschaft steigt, ist es besonders wichtig, sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Dies lässt sich normalerweise durch einen abwechslungsreichen Speiseplan mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten erreichen. Extra-Portionen sind nicht nötig.

Eine häufig zu lesende Empfehlung ist, dass die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft etwa zehn bis 15 Kilogramm betragen sollte. Solche Angaben sind jedoch nur ungefähre Richtwerte: So wie jede Schwangerschaft anders verläuft, variiert auch die Gewichtszunahme von Frau zu Frau. Bei jeder Vorsorgeuntersuchung wird das Gewicht kontrolliert. Solange dabei keine zu geringe oder übermäßige Gewichtszunahme festgestellt wird, braucht man sich um das Gewicht keine Gedanken zu machen.

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