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Ödeme

Ödeme sind Wassereinlagerungen im Gewebe. Meist führen sie zu geschwollenen Beinen, treten manchmal aber auch an den Händen und im Gesicht auf. Sie können sich zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft bemerkbar machen, sind aber umso sorgfältiger zu beachten, je früher sie auftreten.

Ödeme sind zwar meist harmlos, können jedoch auch Anzeichen für eine Präeklampsie sein. Deshalb sollte die Ärztin oder der Arzt in jedem Fall auf Ödeme hingewiesen werden.

Bei leichten Beschwerden kann helfen:

  • Schonung und Ruhe
  • Eine ausgewogene, kalorien- und eiweißreiche Ernährung. Eine salzarme Ernährung wird im Gegensatz zu früher nicht mehr empfohlen.
  • Obst, Gemüse und besonders Kartoffeln helfen, die Wassereinlagerungen auszuschwemmen.
  • Ausreichend trinken fördert den Stoffwechsel und die Ausscheidung von Schadstoffen.
  • Wechselduschen, Massagen und das Hochlagern der Beine können bei geschwollenen Beinen Linderung verschaffen. 

Vorsicht: Bei Wassereinlagerungen dürfen Entwässerungsmittel und auch entwässernde Tees nur angewendet werden, wenn die Ärztin oder der Arzt sie verordnet hat.

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Häufig gestellte Fragen

Meine Füße und Hände sind abends oft stark geschwollen. Ist das ein Problem?

Ursache für geschwollene Hände und Füße sind meist Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme). Sie können zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft auftreten, besonders häufig aber in den letzten Schwangerschaftswochen. Normalerweise sind Ödeme kein Grund zur Sorge. Sie können jedoch auch Anzeichen für eine Präeklampsie sein. Deshalb ist es wichtig, die Ärztin oder den Arzt darüber zu informieren. Dann kann festgestellt werden, ob es weitere Symptome einer Präeklampsie gibt, etwa eine rasche Gewichtszunahme (mehr als ein Kilogramm pro Woche), Bluthochdruck und erhöhte Eiweißkonzentration im Urin.

Wechselduschen, leichte Massagen und das Hochlagern der Beine können bei geschwollenen Beinen Linderung verschaffen. Sehr wichtig ist, genügend zu trinken, um den Stoffwechsel und die Ausscheidung von Schadstoffen zu fördern. Obst, Gemüse und besonders Kartoffeln helfen, die Wassereinlagerungen auszuschwemmen.

Es fällt mir schwer, auf Sport zu verzichten. Wie aktiv kann ich während der Schwangerschaft noch sein?

Bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft müssen gesunde Frauen nicht auf Sport verzichten. Allerdings sind Sportarten, die mit hoher Sturz- und Verletzungsgefahr, schnellen, abrupten Bewegungen und/oder Gegnerkontakt verbunden sind, sowie anspruchsvolle Kraft- und Dehnübungen auch für Trainierte nicht zu empfehlen.

Ansonsten ist es nicht nur erlaubt, sondern auch sinnvoll, die Lieblingssportart weiterhin zu betreiben – aber in angepasster, also moderater Form. Das Training sollte nie erschöpfen, sondern beleben und Spaß machen. Wichtig ist, erste Anzeichen von Überanstrengung ernst zu nehmen: Wird die Luft zum Atmen knapp oder steigt die Pulsfrequenz über 140 Schläge pro Minute, ist es Zeit, eine Pause zu machen oder das Training zu beenden.

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