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Nasenbluten

In der Schwangerschaft sind die Schleimhäute besser durchblutet und empfindlicher. Dadurch kann es leicht zu Nasenbluten kommen, manchmal schon durch kräftiges Naseputzen oder Niesen.

Bei Nasenbluten hilft es, sich leicht nach vorn zu beugen und die Nasenflügel zwischen Zeigefinger und Daumen einige Minuten lang zusammenzudrücken. Auch ein kaltes Tuch auf Nacken und Stirn kann helfen, die Blutung zu stoppen.

Um Nasenbluten vorzubeugen, ist es sinnvoll, ausreichend zu trinken und die Nasenschleimhaut feucht zu halten – zum Beispiel durch salzhaltige Nasenspülungen, Nasenöl oder eine pflegende Salbe. Nach dem Nasenbluten ist es wichtig, die Nase nur sehr vorsichtig zu putzen, da sich die getrockneten Krusten leicht lösen und erneutes Nasenbluten die Folge ist.

Der Blutverlust bei Nasenbluten ist meist nur gering. Falls das Bluten jedoch länger als 20 Minuten anhält oder sehr stark ist, empfiehlt es sich, eine Ärztin oder einen Arzt zu rufen. Ärztlicher Rat ist auch sinnvoll, wenn das Nasenbluten öfter auftritt.

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Häufig gestellte Fragen

Meine Brustwarzen tun mir weh. Was kann ich dagegen tun?

Während der Schwangerschaft schüttet der Körper das Hormon Prolaktin aus, das die Milchbildung anregt. Es aktiviert die bislang untätigen Milchdrüsen und lässt das Drüsengewebe wachsen. Das hat zur Folge, dass die Brustwarzen manchmal schmerzen und sich wund anfühlen. Linderung verschaffen warme Umschläge mit einem beruhigenden Öl oder ein warmes Vollbad mit einem entsprechenden Badezusatz. Das hilft gegen Spannungsgefühle und Schmerzen in der Brust. Seife dagegen trocknet die Haut aus und reizt sie noch mehr; deshalb ist es besser, zum Waschen nur klares Wasser zu verwenden. Büstenhalter sollten möglichst aus weicher Baumwolle sein, da sie hautverträglicher ist als die meisten Synthetikstoffe.

Meine Füße und Hände sind abends oft stark geschwollen. Ist das ein Problem?

Ursache für geschwollene Hände und Füße sind meist Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme). Sie können zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft auftreten, besonders häufig aber in den letzten Schwangerschaftswochen. Normalerweise sind Ödeme kein Grund zur Sorge. Sie können jedoch auch Anzeichen für eine Präeklampsie sein. Deshalb ist es wichtig, die Ärztin oder den Arzt darüber zu informieren. Dann kann festgestellt werden, ob es weitere Symptome einer Präeklampsie gibt, etwa eine rasche Gewichtszunahme (mehr als ein Kilogramm pro Woche), Bluthochdruck und erhöhte Eiweißkonzentration im Urin.

Wechselduschen, leichte Massagen und das Hochlagern der Beine können bei geschwollenen Beinen Linderung verschaffen. Sehr wichtig ist, genügend zu trinken, um den Stoffwechsel und die Ausscheidung von Schadstoffen zu fördern. Obst, Gemüse und besonders Kartoffeln helfen, die Wassereinlagerungen auszuschwemmen.

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