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Mutterbandschmerzen

Die Gebärmutter ist an den sogenannten Mutterbändern im Becken verankert. Durch das Wachstum der Gebärmutter dehnen sich die Mutterbänder und geben nach. Dies kann Schmerzen und Muskelverspannungen in der Leistengegend oder im Kreuzbeinbereich verursachen. Solche „Mutterbandschmerzen“ fühlen sich an wie Muskelkater oder eine Muskelzerrung.

Eine sanfte Massage im Lendenbereich mit einem guten Massageöl, ein warmes Bad oder eine nicht zu heiße Wärmflasche wirken muskelentspannend und schmerzlindernd.

Gehen die Schmerzen mit Symptomen wie Fieber, Durchfall, Erbrechen oder Gebärmutterkontraktionen einher, sollte die Ärztin oder der Arzt aufgesucht werden.

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Häufig gestellte Fragen

Meine Füße und Hände sind abends oft stark geschwollen. Ist das ein Problem?

Ursache für geschwollene Hände und Füße sind meist Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme). Sie können zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft auftreten, besonders häufig aber in den letzten Schwangerschaftswochen. Normalerweise sind Ödeme kein Grund zur Sorge. Sie können jedoch auch Anzeichen für eine Präeklampsie sein. Deshalb ist es wichtig, die Ärztin oder den Arzt darüber zu informieren. Dann kann festgestellt werden, ob es weitere Symptome einer Präeklampsie gibt, etwa eine rasche Gewichtszunahme (mehr als ein Kilogramm pro Woche), Bluthochdruck und erhöhte Eiweißkonzentration im Urin.

Wechselduschen, leichte Massagen und das Hochlagern der Beine können bei geschwollenen Beinen Linderung verschaffen. Sehr wichtig ist, genügend zu trinken, um den Stoffwechsel und die Ausscheidung von Schadstoffen zu fördern. Obst, Gemüse und besonders Kartoffeln helfen, die Wassereinlagerungen auszuschwemmen.

Ist das Kind im Mutterleib gegen Stöße von außen gut geschützt?

Die mit Flüssigkeit gefüllte Fruchtblase besteht aus mehreren Zellschichten. Zusammen sind sie so robust, dass sie selbst unter großem Druck von außen nicht reißen. Zudem schwimmt das Ungeborene im Fruchtwasser, sodass es durch Stöße und Erschütterungen zwar in Bewegung gerät, sich aber in der Regel nicht verletzen kann.

Bei kleineren Unfällen wie leichten Stößen oder Stürzen bietet die Gebärmutter genügend Schutz. Bei Schmerzen oder Blutungen jedoch sollte unbedingt die Ärztin oder der Arzt befragt werden.

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