Lakritz
Lakritz enthält die Substanz Glycyrrhizin, die Bluthochdruck und andere Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen (Ödeme) auslösen kann. Daher sollten Schwangere nur wenig Lakritz essen.
Wie viel Lakritz ist unbedenklich?
Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt allen Erwachsenen, nicht mehr als 100 Milligramm Glycyrrhizin pro Tag zu essen. Das sind rund 100 Gramm Lakritz. Anders ist das bei Starklakritz (oft salzige Salmiaklakritz). Sie darf mehr als doppelt so viel Glycyrrhizin enthalten. Diese Produkte werden speziell gekennzeichnet, etwa mit dem Hinweis „extra stark, Erwachsenenlakritz – kein Kinderlakritz“. Davon sollten Schwangere also nicht mehr als 50 Gramm pro Tag essen.
Schadet zu viel Lakritz dem ungeborenen Kind?
Das lässt sich nicht sicher sagen. Es gibt eine Studie, die darauf hinweist, dass sich Lakritz negativ auf die Entwicklung des ungeborenen Kindes auswirkt. Eindeutige Beweise liefert die Studie aber nicht.
Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie. (o. J.). Lakritzwaren. Abgerufen 26. Februar 2026
European Commission - Scientific Committee on Food. (2003). Opinion of the scientific committee on food on glycyrrhizinic acid and its ammonium salt (SCF/CS/ADD/EDUL/225; S. 41). European Commission - Scientific Committee on Food.
Hochdruckliga. (2024). Beliebt, aber mit Vorsicht zu genießen: Lakritz [Nachricht].