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23.05.2018

Rauch- und alkoholfrei durch die Schwangerschaft: Online-Beratung und Unterstützung

Alkohol und Tabak können das ungeborene Kind gefährden. Die meisten werdenden Eltern wissen das. Dennoch fällt es oft nicht leicht, darauf zu verzichten. Das kostenlose Online-Programm IRIS unterstützt Schwangere dabei, rauch- und alkoholfrei durch die Schwangerschaft zu gehen. 

Nach Angaben der Drogenbeauftragten der Bundesregierung rauchen rund 12 Prozent der schwangeren Frauen, mehr als 25 Prozent trinken zumindest gelegentlich Alkohol. Tabakkonsum während der Schwangerschaft schränkt die Versorgung des Embryos mit Sauerstoff und Nährstoffen ein, was zu Früh- und Fehlgeburten führen kann. Konsumiert die Mutter in der Schwangerschaft Alkohol, gelangt dieser ungehindert in den Körper des sich entwickelnden Kindes. Auch geringe Alkoholmengen können zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schädigungen beim Ungeborenen führen. 

Das Online-Programm IRIS richtet sich an Schwangere, die mit dem Rauchen und/oder dem Trinken von Alkohol aufhören möchten. Es wurde von der Universität Tübingen in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt. In verschiedenen Modulen bietet es interaktive Übungen, die die Schwangeren einladen, sich mit ihren persönlichen Bedürfnissen und Schwierigkeiten sowie mit Lösungsmöglichkeiten zu beschäftigen. Auf Wunsch werden sie per E-Mail von einer persönlichen Beraterin unterstützt.

Die Anmeldung ist kostenlos und unverbindlich, das heißt, die Schwangere kann ihre Teilnahme jederzeit beenden.

Quelle

Ohne Alkohol und Tabak durch die Schwangerschaft. Online-Beratungsprogramm IRIS unterstützt Schwangere bei Alkohol- und Tabakverzicht individuell und persönlich, Gemeinsame Pressemitteilung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 12.03.2018,
https://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressekontakt-und-mitteilungen/2018/2018-1quartal/ohne-alkohol-und-tabak-durch-die-schwangerschaft.html?L=0