Nasenbluten

In der Schwangerschaft sind die Schleimhäute besser durchblutet und empfindlicher. Dadurch kann es leicht zu Nasenbluten kommen, manchmal schon durch kräftiges Naseputzen oder Niesen.

Bei Nasenbluten hilft es, die Nasenflügel zwischen Zeigefinger und Daumen einige Minuten lang zusammenzudrücken. Auch ein kaltes Tuch auf Nacken oder Stirn kann helfen, die Blutung zu stoppen. Eine nach vorn gebeugte Haltung ist günstig, damit das Blut nicht geschluckt wird.

Der Blutverlust bei Nasenbluten ist meist nur gering. Falls das Bluten jedoch länger als 20 Minuten anhält oder sehr stark ist, empfiehlt es sich, ärztliche Hilfe zu suchen. Sollten Sie häufig Nasenbluten haben, lassen Sie dies von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt abklären. 

Um Nasenbluten vorzubeugen, ist es sinnvoll, die Nasenschleimhaut feucht zu halten – zum Beispiel durch salzhaltige Nasenspülungen, Nasenöl oder eine pflegende Salbe. Nach dem Nasenbluten ist es wichtig, die Nase nur sehr vorsichtig zu putzen, da sich die getrockneten Krusten leicht lösen und erneutes Nasenbluten die Folge sein kann.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 23.05.2018