Kurzatmigkeit

Damit Mutter und Kind in der Schwangerschaft gut mit Sauerstoff versorgt sind, weitet sich der Brustkorb. Die Schwangere kann dann tiefer atmen. Viele Schwangere empfinden das als unangenehm, manchmal sogar als beängstigend. Sie haben das Gefühl, dass das Atmen sie anstrengt und sie leichter „aus der Puste kommen“. Dieses Unbehagen kann bereits in der Frühschwangerschaft auftreten.

Aufgrund hormonell bedingter Gefäßerweiterungen kann es zusätzlich zu einem Anschwellen der Nasenschleimhäute kommen, was die Nasenatmung erschwert. Eine mögliche Schwellung der Stimmbänder kann eine tiefere Stimme, Heiserkeit oder Husten mit sich bringen.

Alle diese Veränderungen sind normal und vorübergehend. Auch wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie schlecht Luft bekommen – auf die Sauerstoffversorgung des Kindes hat dies keinen Einfluss. Helfen können Entspannungsübungen, bei denen Sie das Ein- und Ausatmen bewusster wahrnehmen.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 25.03.2019