Muskeldystrophie

Unter dem Obergriff Muskeldystrophie (Muskelschwund) wird eine Reihe von vererbbaren Muskelerkrankungen zusammengefasst, bei denen die Muskelkraft nach und nach verloren geht. In den meisten Fällen ist die Ursache für die Erkrankung eine fehlerhafte Erbinformation auf bestimmten Genen, wodurch ein für den Muskelstoffwechsel wichtiges Eiweiß nicht oder nicht ausreichend gebildet wird. Dieser Eiweißmangel führt mit der Zeit zu einer Schwächung oder Lähmung von Muskeln. Unterschiedliche Muskelgruppen können befallen sein, beispielsweise die Hüft- und Becken- oder die Schultermuskulatur. Einige Formen von Muskeldystrophie (beispielsweise Typ Duchenne) betreffen fast ausschließlich männliche Nachkommen.

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