Kann Höhenluft dem Baby schaden?

Grundsätzlich gilt das zweite Schwangerschaftsdrittel als die günstigste Zeit für eine Urlaubsreise in der Schwangerschaft. In dieser Zeit ist auch gegen Reisen ins Gebirge nichts einzuwenden, solange es nicht zu hoch hinausgeht: Ab 2000 bis 2500 Metern besteht bei Schwangeren, die diese Höhen nicht gewöhnt sind, wegen des geringeren Sauerstoffgehalts der Luft die Gefahr, dass das ungeborene Kind zu wenig Sauerstoff bekommt. 

Beim Wandern im Gebirge sollten große Anstrengungen vermieden werden, da das Herz-Kreislauf-System durch die Schwangerschaft ohnehin belastet ist. Schwierige Höhenwege und Klettertouren verbieten sich, da ein möglicher Sturz oder Sprung Mutter und Kind gefährden kann. 

Wichtig ist ein ausreichender UV-Schutz, denn die Sonneneinstrahlung ist im Gebirge intensiver als im Flachland. Abgesehen von der Sonnenbrandgefahr können UV-Strahlen die in der Schwangerschaft oft vermehrte Hautpigmentierung verstärken. Empfehlenswert sind Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Wichtig ist auch eine Kopfbedeckung zum Schutz vor Überhitzung und Sonnenstich.

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