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Häufig gestellte Fragen

Weitet sich durch eine Geburt die weibliche Scheide, so dass sich der Geschlechtsverkehr dann anders anfühlt?

Auch die rein körperlichen Empfindungen sind beim Geschlechtsverkehr außerordentlich subjektiv. Ob eine Frau nach der Geburt eines Kindes angibt, ihre Scheide fühle sich im Vergleich zu früher "weiter" an, weshalb sie den Penis des Mannes weniger spüre (oder der Mann eine entsprechende Empfindung hat), hängt auch davon ab, wie gut sich die Beckenbodenmuskulatur der Frau in ihren vorherigen Zustand zurückbildet.

Durch eine Geburt werden die Muskulatur sowie die Bänder und Sehnen der gesamten Beckenregion der Frau enorm gedehnt. Mit der Zeit wird die Muskulatur der Scheidenwand und des Beckenbodens jedoch wieder fester und kräftiger, so dass sich das alte Körpergefühl meist wieder einstellt. Die Frau kann diesen Prozess durch eine gezielte Rückbildungsgymnastik unterstützen.

Als Rückbildungsgymnastik werden Übungen bezeichnet, die dazu dienen, die Muskulatur von Bauch und Beckenboden zu straffen, damit der Bauch wieder seine ursprüngliche Form gewinnt.

Haben auch unverheiratete Väter das Recht, Elternzeit in Anspruch zu nehmen?

Eltern mit und ohne Trauschein sind hinsichtlich der Leistungen nach dem Bundeserziehungsgeldgesetz gleichberechtigt. Damit hat auch ein unverheirateter Vater einen Anspruch auf Elternzeit, wenn er die Vaterschaft anerkannt hat.

Können auch Männer nach der Geburt "in ein tiefes Loch fallen"?

Frisch gebackene Väter können sowohl unter dem aufwühlenden Eindruck der Geburt als auch angesichts der neuen Anforderungen ihres Vaterseins seelisch stark erschüttert werden. Wie ein schwerer Verlust oder massive finanzielle Probleme kann auch eine im Prinzip erwünschte Veränderung des Lebens eine depressive Episode auslösen.

Hinzu kommt, dass manche Männer sich von ihrer Partnerin nach der Geburt des Kindes zurückgesetzt fühlen und Eifersuchtsgefühle entwickeln. Auch dies kann zu einem nachhaltigen Stimmungstief führen.

Wenn die Eltern offen darüber reden, was sie beschäftigt, können sie sich gegenseitig darin unterstützen, sich in der neuen Situation zurechtzufinden. Halten die depressiven Verstimmungen jedoch an, kann es ratsam sein, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

 
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