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Nachrichten

09.04.2010

Sicherheit der Hausgeburt

In den Niederlanden finden etwa 30 Prozent der Geburten zuhause statt. Ein Forschungsteam hat nun die Ergebnisse von Haus- und Klinikgeburten verglichen und keine wesentlichen Sicherheitsunterschiede für die Babys festgestellt.

In der niederländischen Studie wurden die Daten von knapp 530.000 Frauen ausgewertet, von denen 60 Prozent eine Hausgeburt und 30 Prozent eine Klinikgeburt planten. Untersucht wurden ausschließlich Schwangerschaften ohne erhöhte Risikofaktoren. Die Forscherinnen und Forscher verglichen, wie häufig Neugeborene nach der Geburt mit Krankheitszeichen in die Intensivstation aufgenommen wurden, wie viele Babys während der Geburt oder innerhalb der ersten 24 Stunden starben, sowie die Säuglingssterblichkeit in den ersten sieben Lebenstagen. In keinem dieser Bereiche konnten bedeutsame Unterschiede zwischen Haus- und Klinikentbindung festgestellt werden.

Probleme bei der Geburt stellten sich jedoch häufiger ein, wenn es sich um die erste Geburt der Frau handelte und wenn die Geburt vor der 38. oder nach der 40. Schwangerschaftswoche stattfand. Außerdem, wenn die werdende Mutter über 35 oder unter 25 Jahre alt war. Ein erhöhtes Risiko hatten auch Frauen nicht-niederländischer Herkunft.

Quelle

Geburtshilfe und Frauenheilkunde, 2/2010

 
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