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Rauchverbot senkt Frühgeburtenrate
In Schottland hat das seit 2006 gesetzlich verankerte Rauchverbot zu einem Rückgang der Frühgeburten geführt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Glasgow.
Eine Studie der Universität Glasgow, die im Fachjournal „PLoS Medicine“ veröffentlich wurde, ermittelte Daten zum Rauchverhalten von Frauen, die ihre Kinder zwischen Januar 1996 und Dezember 2009 zur Welt brachten. Sie kam zu dem Ergebnis, dass seit Einführung des Antirauchergesetzes die Zahl der aktiven Raucherinnen unter den Schwangeren von 25,4 Prozent auf 18,8 Prozent gesunken ist. Parallel dazu sank auch der Anteil der Frühgeburten um rund 12 Prozent. Die Zahl der zu klein geborenen Kinder ging um 4,5 Prozent zurück, die der sehr kleinen Kinder um fast 8 Prozent.
In Schottland darf seit 2006 in allen öffentlich zugänglichen Gebäuden und am Arbeitsplatz nicht mehr geraucht werden. Seitdem ist die Beeinträchtigung der Bevölkerung durch Passivrauchen und die Feinstaubkonzentration deutlich messbar gesunken. Die ursprünglichen Befürchtungen, dass nach dem Verbot das Rauchen in die Privaträume verlegt würde und dadurch Schwangere und Kinder noch mehr geschädigt würden, bestätigten sich nicht.
Für die Forschergruppe besteht – nach Ausschluss anderer Erklärungsgründe – kein Zweifel, dass das Rauchverbot und die geringere Frühgeborenenrate in einem eindeutigen Zusammenhang stehen.
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