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25.01.2016

Neues Kartenset der BZgA informiert über Angebote zur Schwangerschaftsberatung

Wenn der Schwangerschaftstest positiv ausfällt, ist das für die meisten Frauen ein Grund zur Freude. Nicht selten löst das aber auch Ängste und Sorgen aus, etwa in Bezug auf die finanzielle Absicherung, die berufliche Zukunft oder die Partnerschaft. In dieser Situation können Schwangerschaftsberatungsstellen eine große Hilfe sein. Um deren Beratungsangebot bekannter zu machen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung jetzt ein neues Informationsmaterial entwickelt. Das Set besteht aus einem Umschlag mit fünf Karten, die über unterschiedliche Beratungsthemen informieren: 1. Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit Kind, 2. Pränataldiagnostik, 3. ungeplante oder ungewollte Schwangerschaft, 4. Frühe Hilfen für (werdende) Eltern sowie 5. Partnerschaft, Sexualität, Familienplanung. 

Die bundesweit über 1.600 staatlich anerkannten oder staatlich geförderten Schwangerschaftsberatungsstellen werden von kirchlichen Verbänden, anderen Wohlfahrtsverbänden und freien Trägern, von Ärztinnen und Ärzten sowie von kommunalen Gesundheitsämtern unterhalten. Alle Beraterinnen und Berater haben umfangreiche Kenntnisse zu gesundheitlichen und sozialrechtlichen Fragen, etwa zum Mutterschutz, Arbeitsrecht, Kinder- und Elterngeld und Unterhaltsrecht, zu Geldern der Bundesstiftung „Mutter und Kind“, kommunalen Angeboten für Kinderbetreuung, Frühe Hilfen und vielem mehr. Die Beratung in einer Schwangerschaftsberatungsstelle ist grundsätzlich vertraulich und ergebnisoffen. Gynäkologische Arztpraxen und Beratungsstellen können das Set kostenlos hier bestellen.

Quelle

Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vom 14.1.2016

Weitere Informationen:

Eine Schwangerschaftsberatungsstelle in Wohnortnähe ist über die Beratungsstellensuche zu finden.

Die Ergebnisse der Studie „frauenleben 3“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung liegen als Zwischenbericht vor.