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Merkblatt zu Depression nach der Geburt
Nach der Geburt eines Babys kommt es bei Müttern häufig zu starken Stimmungsschwankungen. Halten sie länger an, kann das auf eine beginnende Depression hinweisen. Ein Merkblatt fasst wichtige Informationen über Wochenbettdepressionen zusammen.
Wie das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinem aktualisierten Merkblatt berichtet, unterscheiden sich Depressionen nach der Geburt kaum von Depressionen in anderen Lebensphasen. Sie belasten die junge Mutter und den Start in das neue Familienleben erheblich. Die meisten betroffenen Mütter empfinden außerdem starke Schuldgefühle, weil sie sich so schlecht fühlen, dass es ihnen schwer fällt, sich um ihr Kind zu kümmern.
Eine wesentliche Hilfe bei einer länger anhaltenden Depression ist laut IQWiG eine frühe und weitreichende Unterstützung der Mutter nach der Geburt. Voraussetzung dafür ist, dass das Umfeld der jungen Mutter ihre Situation erkennt und ernst nimmt. Denn häufig fällt es ihr selbst schwer, die Belastung richtig einzuschätzen und die nötige Hilfe einzufordern. Ihr Partner, Angehörige, Freunde, die Hebamme, die Ärztin oder der Arzt haben die wichtige Aufgabe, auf beginnende Zeichen der Überforderung oder Depression zu reagieren und der jungen Mutter zu helfen.
Informationen über die Anzeichen einer Depression sowie über Unterstützungs- und Behandlungsmöglichkeiten sind im Merkblatt „Depressionen nach der Geburt“ zusammengefasst. Es ist abrufbar unter:
www.gesundheitsinformation.de/merkblatt-depression-nach-der-geburt-was-helfen-kann.308.451.de.html
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