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Hormonelle Verhütungsmittel: Vorsicht Wechselwirkungen
Die Pille und andere Hormonpräparate sind sehr sichere Mittel zur Empfängnisverhütung. Vorsicht ist bei der Einnahme anderer Medikamente nötig, denn sie können den Empfängnisschutz beeinträchtigen.
Wer sich für die Antibabypille als Verhütungsmittel entscheidet und kurz- oder längerfristig Medikamente einnehmen muss, sollte sich über mögliche Wechselwirkungen rechtzeitig ärztlich beraten lassen. Denn manche Wirkstoffe anderer Arzneimittel können den Empfängnisschutz der Pille beeinträchtigen. Das Risiko besteht nicht nur bei der Pille, sondern auch bei allen anderen hormonellen Verhütungsmitteln wie dem Hormonpflaster, dem Hormonstäbchen, dem Vaginalring und der Dreimonatsspritze.
Zu den Arzneimitteln, die die Wirkung hormoneller Verhütungsmittel abschwächen, zählen Beruhigungs- und Schlafmittel (Psychopharmaka, aber auch Johanniskraut in konzentrierter Form), einige Medikamente gegen Epilepsie sowie Antibiotika. Werden diese Medikamente parallel zur hormonellen Verhütung eingenommen, ist es ratsam, zusätzlich mit Kondomen zu verhüten.
Zwischen- und Abbruchblutungen können auf eine Beeinträchtigung der Verhütung hinweisen. In diesem Fall ist es wichtig, den Grund der Blutung mit der Ärztin oder dem Arzt abzuklären.
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