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Asthmatherapie senkt Risiko für Schwangerschafts-Komplikationen
Frauen mit Asthma erkranken in der Schwangerschaft häufiger an einer Präeklampsie. Eine medizinische Behandlung des Asthmas kann das Risiko für diese und andere Schwangerschafts-Komplikationen jedoch senken.
Etwa fünf Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben Asthma, entsprechend häufig sind auch Schwangere betroffen. Die Erkrankung kann sich während der Schwangerschaft verbessern oder auch verschlechtern. In der Regel nehmen Schwangere die Asthma-Medikamente, die ihnen vor der Schwangerschaft geholfen haben, unter ärztlicher Kontrolle weiter ein. Viele sind jedoch besorgt, ob die Krankheit und ihre Behandlung dem Kind schaden können.
Zur Frage der Schwangerschafts-Risiken durch Asthma hat eine australische Forschungsgruppe vor kurzem 40 Studien mit insgesamt rund 1,6 Millionen Teilnehmern ausgewertet. Sie kam zu dem Ergebnis, dass eine unbehandelte Asthma-Erkrankung in der Schwangerschaft bestimmte Risiken erhöht. So traten beispielsweise Präeklampsien häufiger auf. Ebenso war die Zahl der Frühgeburten und der Kinder mit einem niedrigeren Geburtsgewicht erhöht.
Wurde die Asthma-Erkrankung der Schwangeren medizinisch behandelt, zeigten sich jedoch kaum auffällige Risiken. Die Studie ergab keine Hinweise, dass Asthma-Sprays mit Steroiden oder kurz-wirksamen Beta-Agonisten schaden.
Quelle
Deutsches Ärzteblatt online, 13.7.2011
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46610/Asthma_als_perinatales_Risiko.htm
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