Spina bifida
Spina bifida (lateinisch für: zweigeteilte Wirbelsäule) ist die medizinische Bezeichnung für „offener Rücken“. Sie ist die häufigste Form des Neuralrohrdefekts, einer Fehlbildung des zentralen Nervensystems beim Ungeborenen. Sie entsteht meist in den ersten Schwangerschaftswochen. Wenn sich das Neuralrohr, die Vorstufe von Gehirn und Rückenmark beim Embryo, nicht richtig schließt, kommt es zu einer Spaltung der Wirbelsäule. Dabei liegt das Rückenmark ganz oder teilweise frei, auch wenn die Haut und die Rückenmarkshaut in diesem Bereich häufig intakt sind.
Je nach Schwere der Fehlbildung kann der offene Rücken zu Störungen der Blasenentleerung, Fußdeformationen, Empfindungsstörungen, Lähmungen und im Extremfall zur Lebensunfähigkeit des Kindes führen. Neuralrohrdefekte werden häufig durch einen Folsäuremangel in der Schwangerschaft verursacht. Sie können aber auch die Folge einer Infektion sein.
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- 5. und 6. Schwangerschaftswoche
Der Embryo ist jetzt fest mit der Gebärmutter verbunden und wird über die Nabelschnur versorgt. Sein Herz beginnt zu schlagen, weitere Organe und sein Kopf bilden sich aus.

