HPV
HPV ist die Abkürzung für Humane Papillomaviren. HP-Viren sind weltweit verbreitet und befallen Haut- und Schleimhautzellen. Eine Ansteckung ist über Hautkontakt möglich. Man unterscheidet mehr als 100 verschiedene Virentypen. Einige verursachen Hautwarzen (Papillome). Eine Infektion kann auch symptomlos verlaufen. Die Viren können über viele Jahre unbemerkt im Körper verbleiben. Etwa 40 Typen des HP-Virus befallen vor allem die Haut- und Schleimhautzellen im Bereich der Geschlechtsorgane. Manche führen zur Bildung von Genitalwarzen, andere zu Veränderungen von Schleimhautzellen am Gebärmutterhals. Sie werden hauptsächlich durch sexuelle Kontakte übertragen. Auch eine Mutter-Kind-Übertragung während der Geburt ist möglich.
Links zum Thema
- Die HPV-Impfung
Seit Juli 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die HPV-Impfung für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren.
- Humane Papillomaviren (HPV)
Ausführliche Informationen zu Häufigkeit, Folgen und Übertragungswegen der humanen Papillomaviren. Welche Beschwerden treten bei einer Infektion auf und welche Schutzmöglichkeiten gibt es.
- Feigwarzen
Relativ wenige Menschen entwickeln Feigwarzen als Folge einer HPV-Ansteckung. Dennoch: Es gilt, sich bestmöglich zu schützen, denn eine Behandlung der Warzen gestaltet sich meist schwierig und langwierig.

