Gebärmutterhalsschwäche
Im Verlauf der Schwangerschaft verkürzt und verbreitert sich der obere Teil des Gebärmutterhalses durch das Gewicht des Kindes. Eine Gebärmutterhalsschwäche (medizinische Bezeichnung: Zervix-Insuffizienz) liegt vor, wenn sich der Gebärmutterhals auf weniger als drei Zentimeter verkürzt hat. Sein Gewebe ist dann meist sehr weich und seine Schließkraft herabgesetzt. Oft wölbt sich die Fruchtblase in den inneren Muttermund vor und der äußere Muttermund ist geöffnet. Eine Behandlung ist erforderlich, sonst besteht die Gefahr einer Fehl- oder Frühgeburt.
Links zum Thema
- Interview: Vorzeitige Wehen - Oft helfen Entlastung und Zuwendung
Trotz allem medizinischen Fortschritt liegt die Rate der Frühgeburten in Deutschland bei annähernd zehn Prozent. Eine Berliner Studie erforschte die psychosomatischen Ursachen der Frühgeburtlichkeit. Ein Gespräch mit Dr. med. Martina Rauchfuß, der Leiterin der Studie.
- Risiken und Ursachen für Frühgeburten
Wenn eine zu frühe Geburt droht, kann dies körperliche und auch seelische Ursachen haben. Manchmal ist eine Frühgeburt die Folge einer Fehlentwicklung des Kindes. In anderen Fällen muss die Schwangerschaft aus medizinischen Gründen beendet werden.

