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Junges Paar sitzt nachdenklich auf einer Wiese © Matelly/cultura/Corbis

Sie ist schwanger - ich werde Vater!

Die Nachricht, ein Kind gezeugt zu haben, kann unterschiedliche Gefühle auslösen. Ob man nun mit überschwänglicher Freude oder großer Verunsicherung reagiert – soviel steht fest: Kaum etwas wird so bleiben, wie es einmal war. mehr...

Schwangere Frau mit ihrem Partner © Clerkenwell/The agency Collection/Getty Image

Gemeinsam durch die Schwangerschaft

Viele Paare gehen gemeinsam zu den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen. Das sind oft kleine Auszeiten, in denen Frau und Mann sich "gemeinsam schwanger" fühlen und über Wünsche und Sorgen rund um Schwangerschaft und Geburt sprechen können. mehr...


Schwangere zeigt ihr Ultraschallbild © Roman M‰rzinger/Westend61/Corbis

Die Schwangerschaft: Höchstleistung des weiblichen Körpers

Eine Schwangerschaft stellt außerordentliche Anforderungen an den Körper einer Frau. Vom Tag der Befruchtung an wird ihr Körper von Hormonen regelrecht überflutet. Die Hormone bereiten den Körper auf die Schwangerschaft vor. mehr...

Hände brechen eine Zigarette durch © Tom Grill/Photographer's Choice/Getty Images

Rauchstopp: Wann, wenn nicht jetzt?

Die Schwangerschaft der Partnerin ist eine gute Gelegenheit, das Rauchen aufzugeben – sowohl im eigenen Interesse als auch im Interesse der Partnerin und des ungeborenen Kindes. mehr...


Gut vorbereitet für die Geburt

Werdende Väter, die bei der Geburt ihres Kindes dabei sein möchten, sollten sich informieren und gut auf das große Ereignis vorbereiten – am besten in einem Geburtsvorbereitungskurs. mehr...


Die Partnerin unterstützen

Eine Schwangerschaft ist eine große Herausforderung für den Körper. Eine werdende Mutter muss zwar deshalb nicht wie ein rohes Ei behandelt werden. Männer können ihre Partnerin aber auf vielfältige Weise unterstützen. mehr...



Paar im Gespräch, auf Sofa sitzend © Tom Grill/Tetra Images/Corbis

Pränataldiagnostik: Gemeinsam entscheiden

Häufig werden über die regulären Vorsorgeuntersuchungen hinaus auch Untersuchungen zur Pränataldiagnostik erwogen. Die werdenden Eltern müssen für sich entscheiden, welche Angebote sie nutzen möchten. mehr...

Schwangere Frau und ihr Partner sitzen auf einem Bett © Jim Craigmyle/Corbis

Sexualität während der Schwangerschaft

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, bis zum Tag der Geburt miteinander Sex zu haben, wenn die Schwangerschaft normal verläuft. Die körperlichen und seelischen Veränderungen in der Schwangerschaft können die Lust jedoch beeinträchtigen. mehr...


Kontakt zum ungeborenen Baby

Etwa ab der 20. Schwangerschaftswoche spürt die werdende Mutter, wie sich ihr Kind bewegt. Mit etwas Geduld gelingt dies auch dem werdenden Vater, wenn er die Hand auf ihren Bauch legt. mehr...


Kindliche Entwicklung

Vor Blicken von außen verborgen, durchläuft das Ungeborene in raschem Tempo erstaunliche Wachstumsphasen: In neun Monaten entwickelt es sich von einer befruchteten Eizelle zu einem lebensfähigen Kind. mehr...


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Bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft spricht nichts dagegen, mit dem Auto zu fahren. Einige Dinge sollten Schwangere dabei jedoch beachten. mehr...


Häufig gestellte Fragen

Muss der Arbeitgeber einen Mann für Termine im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt freistellen?

Für Arbeitgeber besteht grundsätzlich keine Verpflichtung, Männer für die Wahrnehmung solcher Termine freizustellen. Es empfiehlt sich daher, rechtzeitig das Gespräch mit dem Arbeitgeber zu suchen, um eine gütliche Vereinbarung treffen zu können. Abgesehen davon ist es ratsam, Untersuchungstermine möglichst ans Ende der ärztlichen Sprechstunden zu legen. Dann lassen sie sich besser mit den üblichen Arbeitszeiten vereinbaren.

Auch wenn die Geburt naht, empfiehlt es sich, schon früh mit dem Arbeitgeber zu sprechen, um für die "Rufbereitschaft" in der Zeit um den errechneten Geburtstermin herum eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Was bieten Väterkurse?

In Väterkursen können sich Väter über alle Fragen des Vaterseins austauschen, meist unterstützt durch professionelle Ansprechpartner oder Moderatoren. Die Kurse werden in zahlreichen Städten zum Beispiel von Familienbildungs-Einrichtungen und Geburtskliniken angeboten. Damit erwerbstätige Väter teilnehmen können, finden sie gewöhnlich am späten Nachmittag oder an Wochenenden statt.

Manche Väterkurse richten sich speziell an werdende Väter. In diesen Kursen geht es um Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung sowie um die erste Zeit mit dem Kind.

Zu einigen Vätertreffs können Kinder mitgenommen werden. Hier werden oft gemeinsame Vater-Kind-Aktivitäten angeboten. Vätern stehen auch die allgemeinen Eltern-Kind-Kurse offen, an denen meist Frauen mit ihren Kindern teilnehmen (zum Beispiel PEKIP, Baby-Schwimmen, Baby-Gymnastik etc.).

Haben auch Männer Anspruch auf eine kostenlose Schwangerschaftskonfliktberatung?

Nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz kann sich jede Frau und jeder Mann kostenlos zu Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung und Familienplanung sowie in allen Belangen einer Schwangerschaft beraten lassen. Dazu zählen auch Hilfen bei einem Schwangerschaftskonflikt. Die Beratungsstellen unterliegen der Schweigepflicht. Das gilt auch, wenn die Ratsuchenden minderjährig sind. Informationen über Einrichtungen, die Schwangerschaftskonfliktberatung durchführen, halten die Wohlfahrts- und Familienverbände, die Kirchen und Sozial- oder Gesundheitsämter bereit. Ratsuchende können auch über die Beratungsstellensuche auf diesen Internetseiten eine geeignete Beratungsstelle in räumlicher Nähe finden und direkt Kontakt aufnehmen.

Stimmt es, dass jedes zehnte Kind ein "Kuckuckskind" ist?

Nach bisherigem Wissen ist die Behauptung stark übertrieben, jedes zehnte Kind sei nicht das Kind des Mannes, der von der Mutter als leiblicher Vater angegeben wird. Wissenschaftlich abgesicherte Zahlen gibt es hierzu jedoch nicht.

Eine Frau ist stets ganz sicher die Mutter des von ihr geborenen Kindes. Dagegen ist die Vaterschaft eines Mannes Vertrauenssache. Im Jahr 2005 wertete Mark Bellis von der Universität Liverpool insgesamt 35 europäische und US-amerikanische Studien aus, die zwischen 1950 und 2004 der Frage nach dem Anteil der "Kuckuckskinder" nachgegangen waren. Die Daten schwankten stark, im statistischen Durchschnitt ergab sich eine Rate von 3,7 Prozent, was etwa einem von 25 Kindern entspricht. Die Untersuchung ergab zudem, dass keineswegs immer Untreue die Ursache war. In vielen Fällen waren die Kinder in der Übergangsphase zwischen einer alten und einer neuen Partnerschaft gezeugt worden.

Stimmt es, dass sich auch Männer "schwanger" fühlen können?

Nicht nur Frauen bekommen in der Schwangerschaft einen dicken Bauch. Auch Männern kann dies passieren – und sei es »nur«, weil sie mit dem Rauchen aufhören. Darüber hinaus zeigen nicht wenige werdende Väter unterschiedlich starke »Schwangerschafts-Symptome« wie Appetitlosigkeit, Müdigkeit oder starke Stimmungsschwankungen.

Über die Ursachen dieses Phänomens ist bislang wenig bekannt. Immerhin wurde im Jahr 2000 an der kanadischen Memorial University in St. Johns eine kleine Studie mit 34 Teilnehmern dazu durchgeführt. Sie ergab, dass die untersuchten Männer während der Schwangerschaft ihrer Partnerin vorübergehend vermehrt das Stresshormon Cortisol sowie das milchbildende Hormon Prolaktin produzierten. Unmittelbar nach der Geburt des Kindes sank der Testosteron-Wert bei den Männern um bis zu einem Drittel, was möglicherweise ein fürsorglicheres Verhalten förderte.

Abgesehen von möglichen hormonellen Einflüssen kann ein werdender Vater auch angesichts all der anstehenden neuen Aufgaben in Stress geraten. Vielleicht ist er mit einem Mal leichter erschöpft und antriebslos. Wird er häuslicher, weniger aktiv und ändert seine Essgewohnheiten, legt er möglicherweise an Gewicht zu. Solche Symptome zeigen, dass auch das Vaterwerden tiefgreifende Veränderungen mit sich bringt, die erst einmal "verdaut" werden wollen.

Die Anzeichen einer »mitfühlenden Schwangerschaft« werden unter dem Begriff »Couvade« zusammengefasst. Das Wort bedeutet so viel wie »ausbrüten«.

Schadet häufiges Ultraschallen dem Ungeborenen?

Wissenschaftliche Studien haben bisher keine schädlichen Auswirkungen von Ultraschall-Untersuchungen auf Ungeborene feststellen können. Dennoch sollte sich der Einsatz des medizinischen Diagnoseverfahrens auf notwendige Untersuchungen im Rahmen der Vorsorge beschränken. Von längerem «Baby-Fernsehen», um das ungeborene Kind in 3D-Technik zu betrachten, rät das Europäische Komitee für Ultraschallsicherheit ab.

Eine große Langzeitstudie zum Thema konnte auch nach wiederholten Ultraschall-Untersuchungen in der Schwangerschaft keine Schäden an Kindern nachweisen. Ein australisches Wissenschaftlerteam hatte insgesamt 3000 Kinder bis zu ihrem achten Lebensjahr begleitet. Von ihnen war die Hälfte während der Schwangerschaft ihrer Mütter mehrmals, die andere dagegen nur einmal mit Ultraschall untersucht worden. Jährliche Vergleiche zeigten keine Unterschiede im Wachstum, im Verhalten oder in der geistigen Entwicklung der Kinder. Die Studie wurde 2004 im renommierten Fachjournal «The Lancet» veröffentlicht. Diese Ergebnisse wurden durch neuere Forschungsarbeiten bestätigt.

 
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