Geburtsschmerz

Ursachen von Geburtsschmerz

Viele Frauen machen sich vor der Geburt Sorgen, wie sie den erwarteten Schmerz verkraften. Zu wissen, welchen Sinn Wehen für die Geburt haben und was die Schmerzempfindungen auslöst, kann helfen, sie besser zu bewältigen.

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Möglichkeiten der Schmerzlinderung

Zur Linderung der Schmerzen während der Geburt stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Neben medikamentösen werden auch alternative Behandlungsmethoden angeboten.

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Geburtspositionen

Die Körperposition während der Wehen kann das Schmerzempfinden und den Geburtsverlauf stark beeinflussen. In den meisten Kliniken können Gebärende je nach Geburtsphase und Bedarf verschiedene Positionen ausprobieren.

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Häufig gestellte Fragen

Gibt es eine Idealposition für die Geburt?

Früher mussten Gebärende in Mitteleuropa häufig in der Rückenlage entbinden. Heute wird empfohlen, sich während der Geburt zu bewegen, verschiedene Positionen auszuprobieren und je nach Geburtsphase auch zu wechseln. Es gilt: Gut ist, was Mutter und Kind gut tut und die Geburt fördert. Die jeweils angenehmste Position kann eine Frau während der Geburt nur selbst suchen.

Es kann aber auch nötig werden, eine eher unbequeme Position einzunehmen, wenn der Geburtsverlauf dies erfordert. Dies wird je nach Situation zusammen mit der Hebamme, der Ärztin oder dem Arzt entschieden.

Was kann ich gegen die Geburtsschmerzen tun?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Geburtsschmerzen zu lindern. Dazu zählen neben schmerzstillenden Medikamenten und Verfahren aus der Alternativmedizin auch Atem- und Entspannungstechniken. Nicht zuletzt kann eine gute Unterstützung durch die Hebamme, die Ärztin oder den Arzt, den Partner oder eine andere Begleitperson helfen, die Schmerzen zu bewältigen.

Wenn starke Schmerzmittel – entkrampfende, dämpfende oder betäubende Medikamente – zum Einsatz kommen, ist eine sorgfältige Dosierung und Überwachung wichtig. Am besten informiert man sich vor der Geburt darüber, welche Möglichkeiten zur Schmerzlinderung in der gewünschten Geburtsklinik angeboten werden.

Schaden schmerzlindernde Medikamente unter der Geburt dem Kind?

Medikamente, die ins Muskelgewebe der Frau gespritzt oder per Zäpfchen verabreicht werden, wirken auf den gesamten Organismus. Sie haben eine unterschiedlich lange Wirkdauer und können über die Plazenta auch in den Körper des Kindes gelangen. Dies gilt auch für lokal betäubende Mittel, wie sie zum Beispiel bei der Periduralanästhesie eingesetzt werden. Neugeborene können diese Stoffe nur langsam abbauen.

Die Frage der Dosierung und des Zeitpunkts der Verabreichung erfordert also Fingerspitzengefühl. Je später und je weniger Medikamente eingesetzt werden, desto geringer ist ihre Wirkung auf das Kind.

Eine direkte Schädigung des Kindes durch während der Geburt verabreichte Schmerzmittel ist unwahrscheinlich. Die Medikamente können das Neugeborene aber schläfrig und benommen machen, vor allem in den ersten Stunden. Manchmal beeinträchtigt dies sein Stillverhalten.