Ein Kind verlieren

Gipsmaske eines verstorbenen Frühgeborenen © Carolin Schüten/ BzgA

Ein Kind früh verlieren

Ihr Kind durch eine Fehlgeburt oder Totgeburt zu verlieren, gehört zum Traurigsten, was Eltern widerfahren kann. Sie haben sich auf ein langes Leben mit ihm eingestellt und müssen nun nach kurzer Zeit Abschied nehmen. Für manche Eltern ist es das erste Mal, dass sie dem Tod so direkt begegnen.

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kleiner gußeisener Schmetterling in einem Kindergräberfeld © Carolin Schüten/ BzgA

Ursachen für eine Fehlgeburt oder Totgeburt

Wenn ein Kind in der Schwangerschaft, während oder nach der Geburt stirbt, ist dies meist ein schicksalhaftes Ereignis. In aller Regel hätten es weder seine Eltern noch die medizinischen Fachleute mit größtmöglichem Einsatz verhindern können.

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Trauerndes Paar © Carolin Schüten/ BzgA

Die schlechte Nachricht annehmen

Auf die Mitteilung, dass das Herz ihres Babys nicht mehr schlägt oder dass es nicht lange leben wird, reagieren fast alle Eltern mit einem Schock. Es kann eine Weile dauern, bis es ihnen möglich ist, anstehende Entscheidungen zu treffen und sich etwa auf eine „stille Geburt“ vorzubereiten.

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Gipsmaske eines verstorbenen Frühgeborenen © Carolin Schüten/ BzgA

Den Abschied vollziehen

Eine „stille Geburt“ und der frühe Abschied von ihrem Kind werden für die meisten Eltern unvergessen bleiben. Viele fühlen sich dem toten Kind noch lange Zeit verbunden. Den Abschied bewusst zu gestalten, kann helfen, den Verlust begreifbar zu machen und neuen Mut zu fassen.

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Individuelle Bestattung in einem See © Carolin Schüten/ BzgA

Abschiedsrituale und Bestattung

Abschiedsrituale und Bestattungszeremonien können eine tröstliche und tiefe Erfahrung sein. Sie würdigen das kurze Dasein des Kindes und geben dem eigenen Schmerz eine Form. Zugleich können sie helfen, neue Kraft zu finden.

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Trauernde Mutter vor bodentiefem Fenster © Carolin Schüten/ BzgA

Zeiten der Trauer

Trauer ist eine gesunde Reaktion, wenn man einen nahestehenden Menschen verloren hat. Sie ist so persönlich und so verschieden wie es unterschiedliche Menschen, Temperamente und Lebensgeschichten gibt.

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Martin Tim – mein kleines Kind

Martin Tim – mein kleines Kind

Die Hebamme und Filmemacherin Katja Baumgarten berichtet über ihre Entscheidungsnot nach einer traurigen pränatalen Diagnose und von der kurzen Zeit mit ihrem vierten Kind. Ihr Sohn Martin lebte nach seiner Geburt noch dreieinhalb Stunden.

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Interview: Wärme und Geborgenheit zum Abschied

Interview: Wärme und Geborgenheit zum Abschied

Annegret Braun war seit 1997 Leiterin der Beratungsstelle zu Pränatalen Untersuchungen und Aufklärung (PUA ) in Stuttgart. Die Kinderkrankenschwester und Seelsorgerin hatte langjährige Erfahrungen mit der Begleitung von Kindern, die nicht oder nicht lange leben können.

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Paar hält sich fest an der Hand © Carolin Schüten/ BzgA

Obduktion des Kindes

Wenn die Ursache für den frühen Tod des Kindes unklar geblieben ist, kann eine Obduktion den Eltern Gewissheit geben. Dabei werden der Körper des Kindes und die Plazenta sorgfältig untersucht.

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Paar sitzt zusammen an einem Ufer und blickt gemeinsam in die Zukunft.© Corbis

Wieder schwanger werden

Nach dem frühen Verlust ihres Kindes sehnen sich manche Frauen danach, möglichst bald wieder schwanger werden. Andere brauchen Zeit, bis sie sich eine erneute Schwangerschaft wieder vorstellen können.

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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 28.01.2010