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Der Mutterpass
Seite 9: Besonderheiten zu den Risikokatalogen und kardiotokografische Befunde
Besonderheiten zu den Katalogen A und B
Diese Stelle gibt Besonderheiten und Ergänzungen zu den beiden Risikokatalogen auf Seite 5 und 6 an. Dazu gehört beispielsweise die genetische Beratung, die bei bestimmten Vorerkrankungen und Risiken angeboten wird, oder eine Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese). Falls die werdende Mutter im Laufe der Schwangerschaft stationär behandelt werden muss, werden hier die entsprechenden Befunde und therapeutischen Maßnahmen eingetragen.
Kardiotokografische Befunde
Der Herzton-Wehen-Schreiber (Kardiotokograf ) besteht aus einem kleinen Ultraschall-Kopf und einem Wehendruckmesser, die am Bauch der Schwangeren befestigt werden. Mit ihm werden die Herztöne des Kindes und eine mögliche Wehenbereitschaft der Gebärmutter überwacht. Dazu werden die elektronisch registrierten Signale aufgezeichnet und die Befunde im Mutterpass vermerkt.
Linkliste Mutterpass
- HIV-Übertragungswege
Das Online-Angebot "Gib AIDS keine Chance" der BZgA informiert in der Rubrik HIV-Übertragung über den HIV-Erreger, Ansteckungswege und Maßnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung. Während einer Schwangerschaft bestehende Risiken einer HIV-Erkrankung für das Kind und medizinische Schutzmöglichkeiten werden angesprochen. (Recherchedatum: 4.11.2011)
- Wann ist ein HIV-Test sinnvoll?
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert in ihrem Internetauftritt "Gib AIDS keine Chance" darüber, wann ein HIV-Test sinnvoll ist. Speziell in der Schwangerschaft kann das frühzeitige Wissen um eine HIV-Erkrankung die Gesundheit des Kindes schützen. (Recherchedatum: 04.11.2011)
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Häufig gestellte Fragen
Wie wichtig ist die Einnahme von Folsäurepräparaten?
Folsäure ist für die Ausbildung des Neuralrohrs, der Vorstufe des zentralen Nervensystems beim Embryo, besonders wichtig. Wenn sich das Neuralrohr nicht richtig entwickelt, führt dies zu Fehlbildungen des Rückenmarks oder des Gehirns beim Ungeborenen. Als häufige Ursache für Neuralrohrdefekte gilt ein Folsäuremangel in der Schwangerschaft.
Auch eine vollwertige und abwechslungsreiche Kost kann in der Schwangerschaft nicht garantieren, dass ausreichend Folsäure aufgenommen wird. Daher wird werdenden Müttern geraten, bis zum Ende des dritten Schwangerschaftsmonats zusätzlich 0,4 mg Folsäure pro Tag einzunehmen. Mit der Einnahme von Folsäuretabletten beginnt man am besten schon vor einer geplanten Schwangerschaft und spätestens mit ihrem Bekanntwerden, da sich das Neuralrohr etwa in der fünften Schwangerschaftswoche ausbildet.
Ich bin in der 24. Woche und spüre mein Kind manchmal den ganzen Tag nicht. Bewegt es sich zu wenig?
In den mittleren Schwangerschaftsmonaten sind die Kindsbewegungen häufig nur schwach zu spüren. Vor allem bei der ersten Schwangerschaft werden sie daher oft nicht als Bewegungen des Kindes wahrgenommen, sondern fälschlich als Magengrollen oder Blähungen gedeutet. Auch sind die Aktivitäten des Kindes im Mutterleib in dieser Zeit noch nicht regelmäßig: An manchen Tagen ist das Kind ständig in Bewegung, an anderen verhält es sich eher ruhig. Hinzu kommt oft, dass das Ungeborene nachts, wenn die Mutter ruht, aktiver ist als tagsüber. Es ist also nicht ungewöhnlich, dass mitunter einen ganzen Tag lang keine Kindsbewegungen zu spüren sind.
Wie kann ich das Risiko senken, an einer Listeriose zu erkranken?
Listeriose-Bakterien finden sich unter anderem in Rohmilchprodukten, in rohem Fleisch, auf ungewaschenem Gemüse sowie in der Rinde von Weich- und Schimmelkäse.
Schwangere Frauen können einer Listeriose-Infektion vorbeugen, wenn sie auf den Genuss von Rohmilch, Rohmilchprodukten und rohem Fleisch verzichten, Käserinde großzügig abschneiden, Fleisch gut durchgaren und Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich waschen.


