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Blutungen

Leichte Blutungen in der Frühschwangerschaft (Schmierblutungen) sind meist ein harmloses Umstellungsproblem des Körpers. Blutungen – vor allem, wenn sie mit Schmerzen verbunden sind - können aber auch ein Hinweis auf eine drohende Fehlgeburt oder eine bestehende Eileiterschwangerschaft sein. Deshalb sollten Blutungen in der Schwangerschaft umgehend ärztlich abgeklärt werden.

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Häufig gestellte Fragen

Ich bin in der achten Woche schwanger und habe leichte Blutungen. Besteht Gefahr für mein Kind?

Leichte Blutungen sind in der Frühschwangerschaft nicht selten. Oft sind sie ein Zeichen dafür, dass sich der Körper noch nicht vollständig auf die Schwangerschaft umgestellt hat. Auch kleine Verletzungen am gut durchbluteten Muttermund – zum Beispiel durch Geschlechtsverkehr oder gynäkologische Untersuchungen – können sogenannte Schmierblutungen auslösen. Sie sind in der Regel harmlos.

Stärkere Blutungen – vor allem, wenn sie mit Schmerzen verbunden sind – können aber auch ein Hinweis auf eine drohende Fehlgeburt oder eine Eileiterschwangerschaft sein. Deshalb sollten Blutungen in der Schwangerschaft immer ärztlich abgeklärt werden.

Muss ich meine Katze abschaffen, wenn ich schwanger bin?

Katzen können Toxoplasmose übertragen, eine normalerweise harmlose Infektion. Eine Erstinfektion während der Schwangerschaft kann jedoch zu schweren Schäden an Augen und Gehirn des Kindes führen. Wenn bestimmte Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden, ist es aber nicht nötig, sich in der Schwangerschaft komplett von Katzen fernzuhalten oder das eigene Tier abzugeben.

Schwangere, die eine Katze haben, können durch eine Blutuntersuchung feststellen lassen, ob sie gegen Toxoplasmose immun sind. Wenn ja, besteht keine Gefahr der erneuten Ansteckung.

Hat eine Schwangere keine Toxoplasmose-Antikörper im Blut, kann die Tierärztin oder der Tierarzt feststellen, ob ihre Katze Überträgerin der Krankheit ist. Ist die Katze keine Überträgerin, sollte die Schwangere darauf achten, dass sich das Tier nicht infiziert – zum Beispiel, indem sie die Katze nicht aus der Wohnung lässt und sie nicht mit rohem Fleisch füttert.

Ist die Katze jedoch Überträgerin, sollte das Katzenklo weit weg von den Wohnräumen aufgestellt und feucht gehalten werden, sodass es nicht staubt. Um das Infektionsrisiko zu mindern, sollte die Schwangere das Katzenklo möglichst nicht selbst reinigen.

Ist das Kind im Mutterleib gegen Stöße von außen gut geschützt?

Die mit Flüssigkeit gefüllte Fruchtblase besteht aus mehreren Zellschichten. Zusammen sind sie so robust, dass sie selbst unter großem Druck von außen nicht reißen. Zudem schwimmt das Ungeborene im Fruchtwasser, sodass es durch Stöße und Erschütterungen zwar in Bewegung gerät, sich aber in der Regel nicht verletzen kann.

Bei kleineren Unfällen wie leichten Stößen oder Stürzen bietet die Gebärmutter genügend Schutz. Bei Schmerzen oder Blutungen jedoch sollte unbedingt die Ärztin oder der Arzt befragt werden.

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