Lexikon
Zervix-Insuffizienz
Zervix-Insuffizienz ist die medizinische Bezeichnung für Gebärmutterhalsschwäche. Im Verlauf der Schwangerschaft verkürzt und verbreitert sich der obere Teil des Gebärmutterhalses durch das Gewicht des Kindes. Eine Gebärmutterhalsschwäche liegt vor, wenn sich der Gebärmutterhals auf weniger als drei Zentimeter verkürzt hat. Sein Gewebe ist dann meist sehr weich und seine Schließkraft herabgesetzt. Oft wölbt sich die Fruchtblase in den inneren Muttermund vor und der äußere Muttermund ist geöffnet. Eine Behandlung ist erforderlich, sonst besteht die Gefahr einer Fehl- oder Frühgeburt.
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- Behandlung vorzeitiger Wehen
Etwa jede dritte Schwangere spürt einige Wochen vor dem errechneten Geburtstermin Wehen. Oft sind sie nur ein Zeichen dafür, dass das Kind tiefer in das Becken rutscht. Je nach Ursache und Schwere der Wehen sind verschiedene Behandlungen möglich.

