Lexikon
Trisomie
Die Trisomie ist eine Chromosomenabweichung, bei der in einem normalen Chromosomensatz (23 Chromosomenpaare) ein oder mehrere Chromosomen nicht zweifach, sondern dreifach vorhanden sind. Die Ursache ist eine fehlerhafte Reifeteilung der Eizelle oder Samenzelle.
Es sind verschiedene Formen der Trisomie bekannt, die meist nach der Nummer des betroffenen Chromosomenpaares benannt werden. Alle Formen der Trisomie sind mit körperlichen Fehlbildungen und geistigen Behinderungen unterschiedlichen Grades verbunden. Die am weitesten verbreiteten Formen der Trisomie sind das Pätau-Syndrom (Trisomie 13), das Edwards-Syndrom (Trisomie 18), das Down-Syndrom (Trisomie 21) und das Klinefelter-Syndrom. Verschiedene Untersuchungen im Rahmen der Pränataldiagnostik können Hinweise auf derartige Chromosomenanomalien geben.
Links zum Thema
- Pränataldiagnostik
Untersuchungen im Rahmen der Pränataldiagnostik ermitteln spezielle Risiken und gehören nicht zur normalen Vorsorge. Wer sie in Anspruch nehmen möchte, informiert sich vorher am besten sehr genau über die einzelnen Angebote.

