Lexikon
Schnittentbindung
Schnittentbindung ist eine andere Bezeichnung für Kaiserschnitt (medizinischer Begriff: Sectio). Bei dem Eingriff wird die Bauchdecke der Schwangeren an der Schamhaargrenze mit einem Schnitt geöffnet, um das Kind direkt aus der Gebärmutter auf die Welt zu holen. Die Operation findet normalerweise unter regionaler Betäubung statt und dauert etwa eine Stunde.
Ein Kaiserschnitt kann erforderlich werden, wenn eine normale Geburt zum Beispiel wegen einer ungünstigen Lage des Kindes im Becken nicht möglich ist. Eine medizinische Indikation für einen Kaiserschnitt besteht auch, wenn während der Geburt Komplikationen auftreten, die die Mutter oder das Kind gefährden.
Links zum Thema
- Der Kaiserschnitt: Operationsverlauf
Rund ein Drittel aller Kinder kommt in Deutschland durch einen Kaiserschnitt auf die Welt. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist er aber nur bei etwa jeder achten Geburt sinnvoll. Welche Gründe machen eine Schnittentbindung tatsächlich notwendig? Und wie verläuft die Operation?
- Komplikationen während der Geburt
Auf dem Weg ins Leben kann es zu Schwierigkeiten kommen, die den Verlauf einer Geburt stören. Manche dieser Probleme sind absehbar, andere treten unerwartet ein.

