Lexikon
Pille danach
Die "Pille danach" ist ein Notfallmedikament zur Empfängnisverhütung. Im Fall einer Verhütungspanne kann das Präparat eine Schwangerschaft verhindern, indem es den Eisprung unterdrückt oder verzögert. Die Pille danach verhindert dadurch eine Befruchtung, wenn der Geschlechtsverkehr vor dem Eisprung stattgefunden hat. Ob sie auch die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter verhindert, ist nicht erwiesen. Die Pille danach gibt es mit den Wirkstoffen Levonorgestrel oder Ulipristal. Präparate mit dem Wirkstoff Levonorgestrel müssen spätestens 72 Stunden (drei Tage) nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr, Mittel mit dem Wirkstoff Ulipristal spätestens 120 Stunden (fünf Tage) danach eingenommen werden.
Letzte Aktualisierung: 14.07.2011
Links zum Thema
- Die "Pille danach"
Nach einer Verhütungspanne kann die "Pille danach" eine ungewollte Schwangerschaft verhindern. Sie steht nur für den Notfall und nicht als regelmäßig anzuwendendes Verhütungsmittel zur Verfügung. Das Hormonpräparat muss ärztlich verschrieben werden.

