Lexikon
Pätau-Syndrom
Das Pätau-Syndrom (auch Trisomie 13) ist eine vergleichsweise seltene Chromosomen-Abweichung, bei der das Chromosom 13 dreifach statt doppelt vorhanden ist. Das Pätau-Syndrom (benannt nach dem Humangenetiker Klaus Pätau) ist mit körperlichen Missbildungen und Fehlentwicklungen im Gehirn verbunden. Betroffene Kinder sterben häufig schon vor der Geburt oder haben nur eine geringe Lebenserwartung. Das Pätau-Syndrom kommt bei etwa einem von 10.000 Kindern vor.
Links zum Thema
- Pränataldiagnostik: Risikoberechnung
Das Risiko einer Chromosomenabweichung oder einer Erkrankung des ungeborenen Kindes kann heute mit Hilfe eines Computerprogramms ermittelt werden. Allerdings handelt es sich dabei lediglich um eine Berechnung der Wahrscheinlichkeit.

