Lexikon
Kopflage
Bei der Kopflage (auch Schädellage genannt) liegt das Kind bei Geburtsbeginn mit dem Köpfchen nach unten in der Gebärmutter. Man unterscheidet zwischen Hinterhauptlage, Vorderhauptlage, Stirnlage und Gesichtslage. Die Hinterhauptlage ist die am häufigsten vorkommende und auch die günstigste Lage. Stirn- und Gesichtslage gehören dagegen zu den Lageanomalien (Einstellungsanomalien). Sie können bei der Geburt für Mutter und Kind gefährlich werden und machen in der Regel einen Kaiserschnitt erforderlich.
Links zum Thema
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Rund ein Drittel aller Kinder kommt in Deutschland durch einen Kaiserschnitt auf die Welt. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist er aber nur bei etwa jeder achten Geburt sinnvoll. Welche Gründe machen eine Schnittentbindung tatsächlich notwendig? Und wie verläuft die Operation?

