Lexikon
Gelbkörperschwäche
Die Gelbkörperschwäche (medizinische Bezeichnung: Corpus-Luteum-Insuffizienz) ist eine der häufigsten Ursachen für weibliche Unfruchtbarkeit. Hierbei produziert der Gelbkörper (Corpus luteum) zu geringe Mengen des Gelbkörperhormons Progesteron. Das Hormon sorgt für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und die Einnistung der Eizelle. Bei einem Progesteronmangel wird die Gebärmutterschleimhaut nur unzureichend aufgebaut, und die Eizelle kann sich nicht einnisten. Eine Gelbkörperschwäche kann mit synthetischem Progesteron und mit pflanzlichen Mitteln behandelt werden.
Links zum Thema
- Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei der Frau
Wenn eine Frau nicht schwanger wird, können dafür viele Ursachen in Frage kommen. Es gibt verschiedene Untersuchungen, mit deren Hilfe die Ärztin oder der Arzt versuchen heraus zu finden, woran es liegen kann. Es ist wichtig, den Nutzen und die Risiken der Diagnostik zu verstehen, um sich bewusst für oder gegen bestimmte Verfahren zu entscheiden.

