Lexikon
Gebärmuttersenkung
Eine Gebärmuttersenkung ist meist die Folge einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur, zum Beispiel durch starkes Übergewicht, eine allgemeine Bindegewebsschwäche oder eine Schwangerschaft. Die Gebärmutter senkt sich so weit ab, dass sie in die Scheide hineinragt und dort wie ein Fremdkörper zu spüren sein kann. Die Senkung führt oft zu einer Blasenschwäche mit vermehrtem Harndrang und unwillkürlichem Harnabgang (Harninkontinenz). Eine wirksame Vorbeugung und Behandlung sind regelmäßige physiotherapeutisch angeleitete Beckenbodenübungen.
Links zum Thema
- Das Wochenbett
Während der Schwangerschaft und Geburt ist der Körper der Frau starken Veränderungen und Beanspruchungen ausgesetzt. Bis der Körper die Umstellung nach der Geburt verkraftet hat, können einige Wochen vergehen.
- Der Beckenboden: So stabil wie möglich, so elastisch wie nötig
Ein funktionierender Beckenboden ist der beste Schutz vor Blasenschwäche und anderen Senkungsbeschwerden. Damit der Beckenboden kräftig und elastisch bleibt, ist es besonders nach einer Schwangerschaft wichtig, seine Muskeln zu trainieren.

