Lexikon
Feigwarzen
Feigwarzen (medizinischer Begriff: Kondylome) sind meist stecknadelkopfgroß und weißlich. Sie können mit Juckreiz einhergehen und sondern manchmal eine unangenehm riechende Flüssigkeit ab. Feigwarzen zeigen sich hauptsächlich im Genital- und Analbereich, selten im Mund und Rachen. Sie treten sowohl einzeln als auch in Zusammenschlüssen auf. Die Bildung von Feigwarzen wird durch eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) ausgelöst. Die HP-Viren befallen Haut- und Schleimhautzellen des Menschen. Die Infektion wird durch befallene Hautstellen übertragen, meist bei sexuellen Kontakten. Feigwarzen können mit Medikamenten behandelt oder chirurgisch entfernt werden. Der Gebrauch von Kondomen verringert das Risiko, sich anzustecken.
Letzte Aktualisierung: 14.07.2011
Links zum Thema
- Die HPV-Impfung
Seit Juli 2007 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die HPV-Impfung für alle Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren.
- Humane Papillomaviren (HPV)
Ausführliche Informationen zu Häufigkeit, Folgen und Übertragungswegen der humanen Papillomaviren. Welche Beschwerden treten bei einer Infektion auf und welche Schutzmöglichkeiten gibt es.
- Feigwarzen
Relativ wenige Menschen entwickeln Feigwarzen als Folge einer HPV-Ansteckung. Dennoch: Es gilt, sich bestmöglich zu schützen, denn eine Behandlung der Warzen gestaltet sich meist schwierig und langwierig.

