Lexikon
Periduralanästhesie / PDA
Die Peridualanästhesie (auch Epiduralanästhesie) ist eine Methode der Betäubung, die während der Geburt oder bei einem Kaiserschnitt angewendet wird. Dabei wird mit einem Katheter (seltener mit einer Spritze) ein Betäubungsmittel in die Wirbelsäule injiziert, und zwar im Bereich der Lendenwirbel in den Raum zwischen Wirbelkanal und Rückenmarkshaut. Durch die Periduralanästhesie wird Schmerzfreiheit von der Taille an abwärts ohne Beeinträchtigung des Bewusstseins erzielt. Weitere Formen der Betäubung bei der Geburt sind die Kaudalanästhesie und die Spinalanästhesie.
Links zum Thema
- Geburtsschmerz
Viele Zweifel im Vorfeld einer Geburt beziehen sich auf den erwarteten Schmerz. Vor allem Erstgebärende schwanken zwischen der Angst vor dem Schmerz und dem Wunsch, sich und dem Kind eine Geburt ohne Medikamente zu ermöglichen.

