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17. bis 20. Schwangerschaftswoche

Fötus, vier Monate alt (Quelle: Lennart Nielsson)

Der fünfte Monat bietet eine besondere Überraschung: Die Mutter spürt die ersten Kindsbewegungen. Außerdem ist im Ultraschall jetzt das Geschlecht des Kindes zu erkennen.


Die Ultraschallbilder zeigen ab dem fünften Monat unverkennbar, dass im Mutterleib ein kleiner Mensch heranwächst. Ohren, Nase, Mund und Augen sind am richtigen Platz, das Ungeborene hat ein deutlich kindliches Gesicht.

Seine äußeren Geschlechtsorgane sind jetzt so weit entwickelt, dass eine erfahrene Ärztin oder ein erfahrener Arzt sie gut erkennen kann.

Die Entwicklung der Sinne

Bereits seit dem dritten Monat reagiert der Fötus auf Lichteinflüsse. Bei starkem Licht, etwa wenn die Mutter sich in die Sonne legt, kann es ihm zu hell werden. Wenn seine noch transparenten Augenlider ihm nicht genügend Schutz bieten, versucht er, die Augen mit den Händen abzudecken, oder er wendet sich ab.

In der 18. bis 20. Schwangerschaftswoche ist auch das Gehör so weit entwickelt, dass das Kind erste Geräusche wahrnehmen kann. Zuerst ist das Gurgeln und Gluckern der mütterlichen Magen- und Darmgeräusche die bestimmende Geräuschkulisse. Später nimmt es auch immer mehr Laute von außerhalb des mütterlichen Körpers wahr.

Ein zarter, aber spürbarer Tritt

In diesen Wochen spüren die meisten Schwangeren die ersten Kindsbewegungen – als zarten Tritt, als leichtes Klopfen, Flattern oder Zucken. Für viele Mütter ist dies ein ganz besonderer Moment.

Der Fötus selbst macht nur sein übliches Bewegungstraining. Entwicklungsgeschichtlich ist es für neugeborene Säugetiere entscheidend, nach der Geburt möglichst schnell die Nahrungsquelle erreichen und trinken zu können. Für Menschenkinder ist dafür vor allem das Saugen und Greifen wesentlich und wird immer wieder geübt. Wenn die Hand an den Mund gelangt, saugt der Fötus reflexartig am Daumen. Manchmal umgreifen die Finger auch die Nabelschnur.

Gegen Ende des fünften Monats ist der Fötus etwa 25 Zentimeter groß und wiegt ungefähr 300 Gramm.

Publikationen zum Thema

Anette Engelmeyer und Dr. Wolfgang Straff, Umweltbundesamt
Umweltbundesamt, Bundesamt für Strahlenschutz, Bundesinstitut für Risikobewertung, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, RobertKoch-Institut
Berlin 2008 | Preis: kostenlos
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Köln 2006 | Preis: kostenlos
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Köln 2006 | Preis: kostenlos

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