Schwangerschaftsabbruch – häufig gestellte Fragen
Wie gefährlich ist ein Schwangerschaftsabbruch?
Es gibt mehrere Methoden, eine Schwangerschaft abzubrechen: den operativen Abbruch durch Absaugen oder Ausschabung und den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch. Im Fall einer medizinischen Indikation bei einer schon fortgeschrittenen Schwangerschaft wird die Geburt eingeleitet.
Während eines operativen Eingriffs besteht wie bei anderen Operationen auch das geringe Risiko einer Verletzung oder einer Unverträglichkeit des Betäubungsmittels. Nach dem Eingriff können Nachblutungen und Entzündungen auftreten. Die Risiken sind nach einem Eingriff unter Vollnarkose etwas größer als bei örtlicher Betäubung. Insgesamt sind gesundheitliche Komplikationen nach einem operativen Abbruch jedoch sehr selten. Dies gilt vor allem dann, wenn der Abbruch zwischen der siebten und neunten Schwangerschaftswoche (gerechnet nach dem ersten Tag der letzten Regelblutung) durchgeführt wird.
Ein medikamentöser Schwangerschaftsabbruch ist nur bis zur siebten Woche nach der Empfängnis (neunte Schwangerschaftswoche nach der letzten Regelblutung) möglich. Er erfolgt unter strenger ärztlicher Aufsicht. Die gesundheitlichen Risiken sind geringer als bei einem operativen Eingriff. Dennoch wird ein medikamentöser Abbruch von vielen Frauen als körperlich belastender erlebt als ein operativer.
Wenn ein Schwangerschaftsabbruch normal verläuft, sind keine Auswirkungen auf spätere Schwangerschaften zu befürchten.




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