. .

Schwangerschaft – häufig gestellte Fragen

Kann es meinem Kind schaden, wenn ich großen Ärger oder Stress habe?

Starke Gefühle – ob positiv oder negativ – regen die Produktion des „Stresshormons“ Adrenalin und anderer Substanzen im Körper an. Sie gelangen über die Plazenta auch ins Blut des ungeborenen Kindes. Ist die Mutter nervös, kann auch das Kind nervös werden: Es macht sich durch Tritte und Stöße bemerkbar oder dreht sich im Bauch hin und her. Gewöhnlicher Alltagsstress ist aber kein Grund zur Beunruhigung.

Man weiß zwar inzwischen, dass große Gefühlsbelastungen das Ungeborene beeinflussen und das Risiko einer Frühgeburt erhöhen können. Aber es kommt entscheidend darauf an, wie eine werdende Mutter mit belastenden Situationen umgeht. Sie kann darauf achten, sich allzu starkem Druck so gut wie möglich zu entziehen und bei Stress für Ausgleich und Entspannung zu sorgen.

Natürlich lassen sich Stress und Ärger während der neun Monate einer Schwangerschaft nicht vollständig vermeiden. Das bedeutet aber nicht, dass das Kind durch jede Belastung Schaden nimmt: Die meisten Kinder kommen selbst nach schwierigen Schwangerschaften gesund zur Welt und entwickeln sich normal.

zurück

Beratungsstellensuche

Link zur Beratungsstellensuche

Und welche Fragen
beschäftigen Sie?

Was ist Ihr aktuelles Thema?
Was brennt Ihnen unter den Nägeln?
Unser Redaktionsteam bemüht
sich, Ihre Fragen rasch zu klären.

CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Bild neu laden *

Ihre Frage wird gemäß Datenschutzerklärung vertraulich behandelt.
 
823