Kinderwunsch – häufig gestellte Fragen
Was ist eine Gelbkörperschwäche und welche Folgen kann sie haben?
Der Gelbkörper besteht aus der Eihülle der gesprungenen Eizelle und produziert das Hormon Progesteron. Dieses „Gelbkörperhormon“ hat die Aufgabe, die Gebärmutterschleimhaut aufzubauen, sie auf die Einnistung der Eizelle vorzubereiten und während der Schwangerschaft zu erhalten. Nach etwa der zehnten Schwangerschaftswoche übernimmt die Plazenta die Produktion von Progesteron.
Bei einer sogenannten Gelbkörperschwäche (medizinische Bezeichnung: Corpus-luteum-Insuffizienz) produziert der Gelbkörper zu wenig Progesteron. In der Folge baut sich die Gebärmutterschleimhaut nur unzureichend auf, und die befruchtete Eizelle kann sich nicht einnisten.
Es gibt verschiedene pflanzliche Präparate, homöopathische Mittel und synthetische Hormone, die zur Behandlung einer Gelbkörperschwäche eingesetzt werden. Welche Maßnahmen oder Medikamente geeignet sind, kann nur die Ärztin oder der Arzt entscheiden.




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