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Humane Papillomaviren – häufig gestellte Fragen

Wie oft kommen die HPV-Typen 16 und 18 überhaupt in Deutschland vor?

Diese Frage soll eine Studie des Robert-Koch-Instituts klären, die seit 2010 in Deutschland läuft.1 Bisher liegen Zahlen einer Hochrechnung aus dem Jahr 1997 vor. Danach hatte fast jede fünfte Frau im Alter von 20 bis 39 Jahren eine HPV-Infektion, zu 30 Prozent durch HPV 16 oder 18. HPV 16 fand sich dabei etwa fünfmal so oft wie HPV 18. Die übrigen 70 Prozent hatten Infektionen durch andere HPV-Typen.

Leichte und mittelschwere Zellveränderungen am Gebärmutterhals werden durch viele verschiedene HPV-Typen hervorgerufen und bilden sich häufig zurück. Schwere Zellveränderungen haben häufiger eine Infektion mit HPV 16 oder 18 als Ursache. Sie bilden sich seltener zurück, sondern bleiben häufiger bestehen und entwickeln sich manchmal weiter zu Krebs. Nach internationalen Studien lässt sich HPV 16 und/oder 18 nachweisen:

  • bei leichten Zellveränderungen am Gebärmutterhals (CIN I) in 25 von 100 Fällen,
  • bei mittleren und schweren Zellveränderungen (CIN II/III) in 45-70 von 100 Fällen,
  • bei Gebärmutterhalskrebs in ca. 70 von 100 Fällen, dabei findet sich HPV 16 etwa dreimal so häufig wie HPV 18.

Von der Impfung wird erwartet, dass sie jeweils diesen Anteil verhindern kann.

 

 

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