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Fruchtbarkeit – häufig gestellte Fragen

Kann ein Genitalpiercing negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben?

Durch Piercings können sich an Penis, Klitoris oder Schamlippen Infektionen entwickeln. Sie können dann „aufsteigen“ und andere, bei der Frau vor allem innere Geschlechtsorgane befallen. Dies kann in seltenen Fällen zu Unfruchtbarkeit führen, zum Beispiel wenn Entzündungen nicht rechtzeitig und konsequent behandelt werden.

Piercings bedeuten immer ein gewisses Risiko. Es kann zu Blutungen, Infektionen, Allergien, Rissen oder anderen Verletzungen kommen. Ein Piercing am Penis kann Nerven, größere Blutgefäße und auch die Harnröhre verletzen. Wer an Diabetes erkrankt ist oder wessen Abwehrkräfte wegen anderer Krankheiten geschwächt sind (Hepatitis, HIV-Infektion etc.), hat ein erhöhtes Risiko, dass ein Piercing zu Komplikationen führt. Da der Trend zu Piercings relativ neu ist, gibt es erst wenige wissenschaftliche Erkenntnisse zu möglichen Folgeschäden.

Gewebeverletzungen und Infektionen werden hauptsächlich durch mangelnde Erfahrung des Piercers, unhygienische Bedingungen und fehlende oder nicht sachgemäße Nachsorge verursacht. Wer sich zu einem Piercing entschließt, sollte deshalb das Piercingstudio sehr sorgfältig auswählen. Wichtig ist, den Körper danach gut zu beobachten und bei Anzeichen für eine Komplikation, zum Beispiel bei Nachblutungen und Entzündungen, rechtzeitig medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Letzte Aktualisierung: 06.12.2011

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