Beckenboden – häufig gestellte Fragen
Was hilft gegen Blasenschwäche?
Gegen Blasenschwäche hilft nachweislich am besten regelmäßiges Beckenbodentraining. Es wirkt sowohl vorbeugend als auch gegen bereits bestehende Beschwerden. Wichtig ist, die stark beanspruchten Muskeln des Beckenbodens schon in der Schwangerschaft zu trainieren und nach der Geburt mit speziellen Übungen wieder zu stärken.
Studien zeigen, dass ein Beckenbodentraining ab der 20. Schwangerschaftswoche das Risiko einer Blasenschwäche in der späteren Schwangerschaft und nach der Geburt erheblich verringert. Je intensiver das Beckenbodentraining ist, desto besser schützt es vor Beschwerden. Auch Frauen, die bereits vor ihrer Schwangerschaft eine Blasenschwäche hatten, kann ein solches Training helfen.
Voraussetzung für den Erfolg ist eine gute, möglichst individuelle Anleitung und Fortschrittskontrolle - und vor allem das tägliche Üben. Die meisten Übungen sind einfach und können unauffällig "nebenbei" im Alltag durchgeführt werden.
In vielen Geburtsvorbereitungskursen werden Grundlagen der Beckenbodengymnastik vermittelt. Nach der Geburt bieten Physiotherapeutinnen, Physiotherapeuten und Hebammen entsprechende Kurse im Rahmen der Rückbildungsgymnastik an. Auch Einzelstunden sind möglich.




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